Was ist ein Trialog?

Im Trialog haben alle Beteiligten - Betroffene, Angehörige und professionell Tätige - die Möglichkeit, Erfahrungen gleichberechtigt auszutauschen, wechselseitige Vorurteile abzubauen und voneinander zu lernen. Der Trialog fördert gegenseitiges Verständnis und einen respektvollen Umgang untereinander. Die Krankheit aus dem Blickwinkel aller Beteiligten zu betrachten, hilft uns, diese besser zu verstehen und besser damit umzugehen.

Was ist ein Trialogseminar?

Ziel eines trialogischen Seminars ist es unter anderem, sich über offene Fragen und Antworten im partnerschaftlichen Austausch und Gespräch näher zu kommen.

Mögliche Themen sind:
Genesungswege (mit)gehen - was ist hilfreich und fördernd?
Umgang mit Co-Abhängigkeit und mögliche Auswege
Wie kann das Netzwerk gut einbezogen werden, wo und wie braucht es Abgrenzung?
Was bedeutet Genesung für mich ganz persönlich?
Hoffnung und Zuversicht tragen, weitergeben, nicht verlieren
Umgang mit Hoffnungslosigkeit

Voraussetzungen zur Teilnahme

In der trialogischen Auseinandersetzung ist es wichtig, dass man sich an gewisse Regeln hält:

Alles, was besprochen wird, bleibt im Raum (Schweigepflicht).
Wir lassen einander gegenseitig ausreden und werten einzelne Aussagen nicht.
Wir reden in Ich-Form.
Wir begegnen uns ebenbürtig auf gleicher Augenhöhe.

Trialog ist eine Haltung, die sich die Teilnehmenden im Seminar aneignen und im Alltag und Beruf einnehmen können.